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Votre Cercle de Vie

Willkommen auf dem Bauernhof der Zukunft.

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Darum geht es

In der Waadtländer Gemeinde Château-d’Œx entsteht ein nachhaltiges Kompetenzzentrum, das Landwirtschaft, Tourismus, Gesundheit und Bildung vereint.
In den vergangenen Jahren waren bereits über 500 Personen in das Pionierprojekt involviert.
Die Eröffnung des Zentrums ist für 2024 geplant.

Text: Nik Thomi, Fotos: Linn Jousson, Illustration: Bruno Yerly

Votre Cercle de Vie ist die Geschichte einer Bauernfamilie aus dem waadtländischen Pays-d’Enhaut. Es ist aber auch die Geschichte vom Glauben an die Ganzheitlichkeit des menschlichen Organismus, an die Kraft der Synergien und die Biodiversität. Es ist die Geschichte vom Mut, Pionierarbeit zu leisten, Kontrolle abzugeben und Vertrauen zu schenken. Und es ist die Geschichte vom idealistischen Kampf gegen die Entfremdung des modernen Menschen von der Natur.

Die Landwirtschaft als Nabelschnur

Als Esther Gerber Mitte der 1980er Jahre auf einem Bergbauernhof im Simmental zur Welt gekommen ist, hätte wohl niemand damit gerechnet, dass sie 38 Jahre später Protagonistin eines Kinofilms sein wird, der das wahrscheinlich revolutionärste nachhaltige Landwirtschaftsprojekt der Schweiz zum Thema hat: Votre Cercle de Vie – initiiert von Esther Mottier-Gerber und ihrem Mann Nicolas Mottier. Ein landwirtschaftliches Kompetenzzentrum, das als einzigartiger Mikrokosmos bestehend aus 18 verschiedenen Tätigkeitsfeldern in sich geschlossen funktionieren soll. Ein Lebenskreis, der nach dem «Cradle to Cradle»-Prinzip aufgebaut ist: Von Lebensmitteln über Möbel bis hin zu Wasser, tierischen Ausscheidungen und Abfällen soll alles gesammelt, umgewandelt und wiederverwendet werden. Ein Zentrum, das zum Ziel hat, die Menschen wieder mit der Natur zu verbinden. Denn für Esther Mottier-Gerber ist klar: «Man kann nur zu etwas Sorge tragen, das man kennt.» Und die Landwirtschaft sei dabei als Nabelschnur zwischen Mensch und Natur das wohl wichtigste Bindeglied.

Im Zeichen der kommenden Generation

Den Grundstein für das ambitionierte Projekt legten die Mottiers bereits mit der schrittweisen Umstellung auf eine biodynamische Landwirtschaft sowie mit der Eröffnung zweier Bioläden und einer naturheilkundlichen Praxis. Den endgültigen Anstoss, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzuverfolgen, gab jedoch die Geburt ihres Sohnes Laurent. «Plötzlich wurde uns die Unmittelbarkeit des Handlungsbedarfs bewusst», sagt Esther Mottier-Gerber. «Mit der Geburt eines Kindes wird dir vor Augen geführt, dass dein Handeln auf der Erde nicht nur dich betrifft, sondern in direkter Art und Weise auch die nächste Generation.» Anstatt darauf zu warten, dass die Politik Lösungen im Kampf gegen die drohende Klimakatastrophe findet, überlegte sich das Ehepaar Mottier-Gerber, was sie selbst mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln ausrichten können.

So reifte die Idee, ein Kompetenzzentrum zu errichten, welches Mensch und Natur in symbiotischer Art und Weise miteinander verbindet. So sollen in den futuristisch anmutenden Gebäuden dereinst nicht nur ein Stall, Gästezimmer, ein Restaurant und eine Natur-Wellness-Oase untergebracht sein, sondern auch ein Bioladen, Praxen für Allgemeinmedizin und Naturheilkunde sowie Unterrichtsräume.

Nachhaltig Geld verdienen

Der Mensch kann nur zu Dingen Sorge tragen, die er kennt.
Der Mensch kann nur zu Dingen Sorge tragen, die er kennt.
Esther Mottier-Gerber

Kinofilm über Esther Mottier-Gerber

«Le Pari d’ Esther»

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