Impact Gstaad erweitert Vorstand

Impact Gstaad verstärkt seinen Vorstand mit Toni von Grünigen. Von 2017 bis 2024 leitete er die Gemeinde Saanen als Gemeindepräsident und war in dieser Zeit direkt in Themen und Projekte eingebunden, die Impact Gstaad heute aktiv bearbeitet. Dem Vorstand gehören weiterhin Präsident Manuel Linder sowie Ana De Moura, Linda Bach und Livia Michel an.

Für Manuel Linder, Präsident von Impact Gstaad, war die Wahl naheliegend: «Toni von Grünigen kennt die Region, ihre Akteure und ihre Herausforderungen aus langjähriger, direkter Erfahrung. Das ist für unsere Arbeit ein echter Gewinn.» Von Grünigen selbst unterstreicht den Wert von Impact Gstaad: «Der Wille, die Region weiterzubringen, ist im Saanenland unbestritten spürbar. Was es braucht, sind Plattformen, die Menschen mit ähnlichen Interessen zusammenbringen, damit sie gemeinsam etwas bewegen können.»

Exklusive Veranstaltungen

Konkret zeigt sich dieser Anspruch im Veranstaltungsprogramm des zweiten Halbjahres. Am 21. August 2026 lädt Impact Gstaad zu einer halbtägigen Gletscherexkursion auf den Glacier 3000 ein. Dr. Matthias Huss (GLAMOS / ETH Zürich) führt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf einem Science Walk und beleuchtet, was der Rückzug der Gletscher für die regionale Wasserversorgung bedeutet. Am 9. Oktober folgt ein Impact Circle Event zum Thema Erbschaft und generationenübergreifende Verantwortung.

Neben den saisonalen Anlässen laufen derzeit zwei Umsetzungsprojekte: Der Zukunftswald Saanenland arbeitet an einem klimafitten Waldumbau und einer funktionierenden regionalen Wald-Holz-Wertschöpfungskette; Young Impact verankert mit seinen Events für Schulklassen Nachhaltigkeitsthemen bei der jüngeren Generation.

Vier Fragen an Toni von Grünigen


Sie wurden angefragt, dem Vorstand von Impact Gstaad beizutreten. 
Was hat Sie überzeugt, zuzusagen?Ich sehe gute Ideen dahinter. Impact Gstaad ist eine spannende Initiative, und ich bin als Gemeindepräsident immer wieder mit Menschen in Kontakt gekommen, die etwas in dieser Region bewegen möchten. Impact Gstaad ist für mich der richtige Rahmen dafür.

Welche Themen brennen Ihnen für das Saanenland am meisten unter den Nägeln?
Für die Einheimischen ist die Wohnungssituation ein zentrales Thema. Daneben ist die Nachhaltigkeit entscheidend: Der Zukunftswald Saanenland ist ein konkretes Beispiel dafür, was möglich ist, wenn man die richtigen Partner zusammenbringt. Und Young Impact, die Arbeit mit den Jungen, ist für mich ebenso wichtig. Es geht darum, das gegenseitige Verständnis zu fördern.

Was können Sie in den Vorstand einbringen?
Ich kenne die Region, ich kenne die Menschen. Wer schon länger dabei ist, hat Erfahrungen und Kennt-nisse gesammelt, die er weitergeben kann.

Impact Gstaad positioniert sich als Plattform, die verschiedene Akteure zusammenbringt. Was braucht es dafür im Saanenland?
Der Wille, die Region weiterzubringen, ist im Saanenland unbestritten spürbar. Was es braucht, sind Plattformen, die Menschen mit ähnlichen Interessen zusammenbringen, damit sie gemeinsam etwas bewegen können. Das ist für mich der Wert von Impact Gstaad.

 

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